Ginseng bietet
durch Verhinderung von Oxidationsprozessen eine Schutzfunktion
vor Arteriosklerose

ARTERIOSKLEROSE
THROMBOSE

 

Die Wirkung von Ginseng mit positiver Beeinflussung des Herz Kreislaufsystems,
und
damit ein vermindertes Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, wird in Asien seit Jahrtausenden geschätzt. In China wird deshalb Arzneimitteln traditionell Ginseng beigefugt
zur
Behandlung von Infarkten und Herzkrankheiten.

Ginseng schützt die Gefäßwände über die Beeinflussung des Fettstoffwechsels,
der
Blutgerinnung, seine antioxidative Wirkung sowie die positive Beeinflussung des Stoffwechsels in den Gefäßwänden.


Ginseng besitzt wichtige Wirkeigenschaften, die die auslösenden Faktoren der Arteriosklerose
und der Thrombose günstig beeinflussen.
Moderne wissenschaftliche Studien belegen diese Wirksamkeit von Ginseng.


Ginseng

·   gleicht den Blutdruck aus, wirkt sowohl blutdrucksenkend als auch blutdrucksteigernd
e
rweitert die Blutgefäße und führt zu einer besseren Durchblutung des  Gesamtorganismus’

·    verbessert den Stoffwechsel und die Kontraktionskraft des Herzmuskels

    stimuliert die Synthese von Blutbestandteilen (z.B. rote und weiße Blutkörperchen; Hamatopoese)

·     beugt Arterienverkalkung (Arteriosklerose) und Thrombosen vor

·    reguliert den Cholesterinspiegel

·    aktiviert den Fettstoffwechsel
 optimiert den Energiehaushalt

·     schützt die Blutgefäße durch Abfangen freier Radikale

·     baut Stresssymptome ab

  

Arteriosklerose/Thrombose
Ein kurzer Wissenschaftsbeitrag

  

Der Körper besitzt ein Schutzsystem gegen aggressive Moleküle, das jedoch mit zunehmendem Alter nachlässt. Mit zunehmendem Alter  - bei zu hohen Cholesterinwerten bereits in jungen Jahren - lagern sich Fettstoffe aus dem Blut an den Wänden der Blutgefäße ab, was durch zusätzliche Kalkablagerungen noch verstärkt werden kann.

Die Folge: Das Gewebe verdickt und die Blutwege verengen sich (Arteriosklerose).

Durch eine gesunde Arterie kann das Blut ungehindert strömen. Eine durch Ablagerungen verengte Arterie jedoch verlangt dem Herzen eine höhere Leistung ab, da nur durch mehr Druck (hoher Blutdruck) und erhöhte Schlagfrequenz (Puls) die nötige Blutmenge zirkulieren kann.


Häufig sind mit Arteriosklerose auch Durchblutungsstörungen des Herzmuskels oder Gehirns
verbunden. Auch steigt das Risiko von Blutgerinnseln (Thrombosen), die sich an den verengten Gefäßen bilden und dann die Adern verstopfen oder mit dem Kreislauf durch den Körper wandern (Gefahr eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls).


Neben den positiven Wirkungen von
Ginseng auf den Cholesterinspiegel und die damit verbundene Reduzierung von Ablagerungen an den Gefäßwänden besitzt diese Heilpflanze noch weitere Eigenschaften,
die Arteriosklerose und Thrombosen entgegenwirken.
Eine Thrombose ist eine Gefäßerkrankung, bei der sich ein Blutgerinnsel (Thrombus) in einem Blutgefäß bildet. Ursachen hierfür können Gerinnungsstörungen, Schäden der inneren Gefäßwand sowie potentiell alle Situationen sein, die zu einer starken Verlangsamung des Blutstroms führen.
………………..


Thrombozyten
oder Blutplättchen spielen eine wichtige Rolle in der Blutgerinnung. Ihre Aufgabe ist die Thrombozytenanhaftung bzw. -vereinigung zum Verschluss von verletzten Blutgefäßen und die Freisetzung zahlreicher gerinnungsaktiver Stoffe (Gerinnungsfaktoren, Botenstoffe).
Wahrend der Blutgerinnung erfahren die Thrombozyten durch Aktivatoren wie
z.B. ADP, Kollagen und Thrombin eine Änderung ihrer Form.  Es erfolgt eine Oberflachenvergrößerung durch Ausstülpung bestimmter Bereiche. Dies begünstigt die Thrombusbildung, also Zusammenlagerung vieler Blutplättchen, durch Bindung mit anderen Thrombozyten. Fibrin ist hierbei der vernetzende ,Klebstoff", und sein Vorhandensein aktiviert die Thrombozytenvereinigung. Fibrin ist ein Protein, das durch die Einwirkung des Enzyms Thrombin aus der fadenförmigen löslichen Vorstufe, dem Fibrinogen gebildet wird. Das Fibrin polymerisiert anschließend und bildet ein Netz (= Blutgerinnsel), das die Wunde verschließt.

Sind nun z. B. die Gefäßinnenwände (Endothel, s. unter Blutdruck) verletzt, kommen die im Blut zirkulierenden Thrombozyten in direkten Kontakt mit nicht endothelialen Zellen und dem darin enthaltenen Kollagen, was eine Aktivierung und daraus folgend eine Vereinigung von Thrombozyten bewirkt: Ein Blutgerinnsel (Thrombus) kann sich bilden.

Die Ginsengwirkstoffe, insbesondere das Ginsenosid Rg2, zeigen einen stark hemmenden Effekt auf die Blutplättchenaggregation, die mit der Wirkung von ASS-Praparaten zu vergleichen ist.


Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Ginseng die Vereinigung der Thrombozyten und somit die Bildung von Blutgerinnseln und Thrombosen wirksam verhindern kann.

Jin YR, Yu JY, Lee JJ et al.: Antithrombotic and antiplatelet activities c f korean red ginseng extract.

Basic Clin Pharmacol Toxicol 2007; 100 (3): 170-5. (ISSN: 1742-7835)

Weitere Studien belegen, dass ein von den Thrombozyten selbst gebildetes Prostaglandin (Gewebshormon) namens Thromboxan, das ebenfalls die Aggregation von Blutplattchen aktiviert, unter dem Einfluss von Ginseng nicht synthetisiert werden kann.
Dies ist auch das Wirkprinzip der ASS -Präparate (Acetylsalicylsäure) wobei im Ginseng der Wirkstoff Panaxynol die Verhinderung der Thromboxan-Synthese verursacht bzw. den Thrombozytenabbau verstärkt
u
nd somit wirkungsvoll Thrombosen entgegenwirken kann.

Teng CM, Kuo SC, Ko FN et al.: Antiplatelet actions cf panaxynol and ginsenosides isolated from ginseng.

Biochim Biophys Acta 1989; 990 (3): 315-20. (ISSN: 0006-3002).

 

Fur die Ginsenoside RO und Rgl wurde ein stimulierender Effekt auf fibrinlosende Enzyme sowie eine Hemmung der Umwandlung von Fibrinogen zu Fibrin festgestellt. Dieser Wirkmechanismus des Ginsengs entzieht den Thrombozyten ihre verbindende Substanz und verhindert so die Bildung von Blutgerinnseln.

Matsuda H, Namba K, Fukuda S: Ljfect cf ginsenosid RO on the blood coagulative and fibrinolytic system. Chem Pharmaceut Bull 1986; 34 (5): 2100jf.

 

 

Aber auch auf andere Weise vermögen die Wirkstoffe des Ginsengs zusätzlichen Schutz vor der Ablagerung ,arteriosklerotischer Plaque" zu bieten. Im Tiermodell gelang der Nachweis, dass Alterungsprozesse zur Hemmung des antioxidativen Schutzsystems and zur Anhäufung von Produkten des Fettstoffwechsels fahren. Die Inhaltsstoffe der Ginsengwurzel schwachen diese Prozesse ab and schützen vor oxidativen Schäden.

So wird z. B. dem oxidierten LD-Lipoprotein (Transportmolekül des LDL-Cholesterins) eine entscheidende Rolle bei der Entstehung und Progression von Arteriosklerose durch Schädigung der Endothelzellen des Gefäßsystems zugeschrieben.

Studien zeigten, dass die Ginsengwirkstoffe (Saponine) den chemischen Vorgang der Oxidation von LDL reduzieren und gleichzeitig die Aktivität von bereits oxidiertem LDL herabsetzen, und so dessen Einwirkung auf die Gefäßwände reduzieren.

Li J, Huang M, Teoh H, Man RY: Panax quinquefolius soponins protects low density lipoproteins from

oxidation. Life Sci 1999; 64 (1): 53-62. (ISSN: 0024-3205)

Einer Anhäufung von Produkten des Fettstoffwechsels wirkt das im Ginseng enthaltene Ginsenosid Rd entgegen. Mit zunehmendem Alter traten im Tierversuch vermehrt Indikatoren einer Fettstoff-Peroxidation (Malondialedhyd) in Leber and Blutserum auf.  Diese chemisch veränderten Produkte aus dem Stoffwechsel sind von großer Bedeutung fur die Gefäßalterung. Das Ginsenosid Rd hemmt diese Prozesse, aktiviert gleichzeitig Enzyme zum Abbau von Fettstoffwechselprodukten und verhindert somit deren Anhäufung in den Gefäßen - ein wirksamer Schutz vor Arteriosklerose und Thrombose!

- Yokozawa T, Satoh A, Cho EJ: Ginsenoside-Rd attenuates oxidative damage related to aging in senescence-accelerated mice. J Pharm Pharmacol 2004; 56 (1): 107-13. (ISSN: 0022-3573)

- Kim SH, Park KS: f jfects cf Panax ginseng extract on lipid metabolism in humans. Pharmacol Res 2003,

48 (5): 511-13. (ISSN: 1043-6618)

Als eine weitere Ursache fur Schädigungen der Gefäßwände und somit Ansatzpunkte fur Arteriosklerose/ Thrombose wird heutzutage die mit dem Alter zunehmende schädliche Wirkung „freier Radikale" angesehen.

Freie Radikale zerstören äußerst reaktionsschnell und radikal nicht nur Fette und Eiweiße, sondern auch unser Erbmaterial. So verursachen sie Haut- und Bindegewebsschäden, Falten im Gesicht und auch eine Zunahme rheumatischer Beschwerden oder Krebserkrankungen.
Da sie auch die Endothelschicht (auskleidende Zellschicht der Blutgefäße) schädigen können, werden freie Radikale ebenfalls als Auslöser von Arteriosklerose gesehen.

Durch die sogenannte antioxidative Wirkung des Ginsengs wird dem zerstörerischen Potential der freien Radikale Einhalt geboten.


Die Wirkstoffe des Ginsengs entschärfen freie Radikale, indem sie Elektronen abgeben, diese in das defekte Molekül (freies Radikal) einbauen und so dessen zellschädigende Wirkung verhindern.

Indem sie freie Radikale abfangen, schützen die Ginsenoside die Zellschicht an der Innenflaäche der Blutgefäße (Gefalendothel) vor Zerstörung.

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